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Schulaktivitäten

Hoher Besuch am BBZ Völklingen
Der Ministerpräsident folgt dem Brief
einer Schülergruppe

 „Ich gehe auch dorthin, wo es wehtut“ – so ungefähr klang der Wortlaut in einem Interview, der die Schülerinnen und Schüler des G-Kurses 12 dazu bewog, einen Brief an den Ministerpräsidenten Tobias Hans zu verfassen.
Die Antwort folgte innerhalb weniger Wochen und das Resultat war der 1½ stündige Besuch des Ministerpräsidenten am Mittwoch, dem 30. Mai im Berufsbildungszentrum (BBZ) Völklingen.
Die Schülerinnen und Schüler bereiteten dabei eine Fragestunde vor und drei von ihnen übernahmen die Moderation. Hans setzte sich zwischen die Moderatoren und beantwortete sehr direkt und ausführlich alle Fragen sowohl der Moderatoren als auch des Schülerplenums.

1Die Fragen reichten von den Aufgaben des saarländischen Regierungschefs über die Unterstützung von Schülern mit schlechten Abschlüssen, die beruflichen Perspektiven der Jugendlichen bis hin zu der saarländischen Verkehrsinfrastruktur, den Dieselfahrverboten, der Problematik von Cattenom oder den Möglichkeiten im Tourismus für das Saarland.
Des Weiteren galt das Interesse der Zukunft der Oberstufengymnasien vor dem Hintergrund der gemeinsamen Oberstufe der Gemeinschaftsschulen und vor allem der Entwicklung der eigenen Schule.
Der Ministerpräsident sicherte in vielen Bereichen seine Unterstützung zu; er wolle etwas für die berufliche Bildung tun, für die Oberstufengymnasien als wichtigen Übergang zu Hochschulen, aber auch zu beruflichen Ausbildungen.


Er betrachte das Oberstufengymnasium als gute Chance, Kenntnisse im Bereich Biotechnologie und Informations- und Kommunikationstechnologie (Profilfächer, die es saarlandweit nur am BBZ Völklingen gibt) zu erlangen, die für den späteren beruflichen Weg wichtig seien. Insbesondere in unserer heutigen Zeit mit ihren Anforderungen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit usw. sei dies bedeutender denn je.
Daneben halte er eine stärkere Nutzung der Medien in der Schule im Hinblick auf Lebensnähe für notwendig - kein Ausschluss von Smartphones und Tablets, sondern eine sinnvolle Einbeziehung und Verwendung im Unterricht.
Zum Schluss appellierte der Ministerpräsident an die Schüler, sich ihre Offenheit und ihr politisches Interesse weiterhin zu bewahren, gerade in einer Zeit, in der sich zum einen neue Parteien auf der politischen Bühne etablierten, zum anderen aber auch Politikverdrossenheit um sich greife.

2 Die Schüler der Kursstufe 12; in der Mitte: Ministerpräsident Tobias Hans, Schulleiter Norbert Moy, Abteilungsleiterin für berufliche Schulen Anja Wagner-Scheid; rechts: Fachlehrerin Politik Julia Günther