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Schulaktivitäten

Schule ist "wonderful"

Am 06.06.2018 besuchten einige Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres und des Berufsgrundbildungsjahres das Musical „Wonderful“ in der Saarbrücker Congresshalle. Dieses Musical war wahrhaftig „wonderful“, denn die Sängerinnen und Sängern waren blinde bzw. sehbehinderte Kinder der Louis Braille Schule in Lebach. Gemeinsam mit der Ruth-Schaumann-Schule und dem Gymnasium am Steinwald brachten die Schülerinnen und Schüler das von Isabell Spindler und Carina Peitz geschriebene Stück auf die Bühne und begeisterten das bunt gemischte Publikum. Das Musical beschreibt das Leben des neunjährigen, blinden Jungen Mo, der davon träumt, trotz oder gerade wegen seines Handicaps ein großer Sänger, wie sein Vorbild Stevie Wonder zu werden. Die berührende Geschichte und die mitreißende Musik luden dazu ein „mit offenem Ohr durch die Welt zu gehen“ -wie der Text eines der Lieder besagt- und seinen Mitmenschen mit Verständnis zu begegnen.

Musicalbesuch

Einschulung 2018 / 2019

Den nachfolgenden Dokumenten können Sie die Einschulungstermine für neue Schüler und Schüler schon bestehender Klassen entnehmen.

Einschulungstermine für neue Schüler

Einschulungstermine für Schüler schon bestehender Klassen

Berufsbezogene Projektarbeit im Umweltbereich durch Vertrag besiegelt

BBZ Völklingen und NABU-Ortsgruppe Köllertal starten Werkstattkooperation

Mit einem besonderen Akt beendete die Schulgemeinschaft des Völklinger Berufsbildungszentrums das Schul-jahr. Die Schule unterzeichnete im Beisein des saarländischen NABU Vorsitzenden Uli Heintz einen Kooperationsvertrag mit der NABU-Ortsgruppe Köllertal, die vor Walpershofen ein großes Weideprojekt mit un-garischen Steppenrindern unterhält. Nachdem in einem Pilotversuch Schüler und Lehrer des BBZ aktiv an der Vergrößerung der Weideflächen beteiligt waren, wandten sich die begeisterten Schüler zwecks Fortsetzung und Ausweitung des Projektes an ihre Lehrer, die diesen Wunsch auch gerne erfüllten und gemeinsam mit dem Vorstand des NABU Köllertal einen Kooperationsplan aufstellten. Dieser konnte nun in einer kleinen Feierstunde offiziell mit einem Kooperationsvertrag besiegelt werden.
1 Schulleiter Norbert Moy und der Köllertaler NABU-Vorsitzende Hans Joachim Schmidt betonten in ihrer kurzen Ansprache die Bedeutung der Projektarbeit im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung als sehr realitätsbezogene berufsvorbereitende Maßnahme, da sie Umweltbewusstsein, Gestaltungskompetenz und Teamfähigkeit der Schüler besonders fördert. Maßgeblich beteiligt an den Kooperationsaktivitäten ist die Schulwerkstatt des BBZ durch Bau von Nisthilfen, Werbe- und Infotafeln, Bienenwänden sowie der Gestaltung einer NABU-Website. Bei einem kurzen Rundgang staunten die NABU Mitglieder nicht schlecht, als sie bei einer Führung durch die große Werkstatthalle die bereits hergestellten Nisthilfen und Holzfiguren bewunderten. Schulleiter Moy zeigte sich dabei auch sehr erfreut  über die Anwesenheit des saarländischen NABU Vorsitzenden Uli Heintz. Dieser würdigte in seiner Rede die Zusammenarbeit der Ortsgruppe Köllertal mit dem BBZ als vorbildliche und wegweisende Kooperation zur Erhaltung der Artenvielfalt im Lande.

Das Völklinger Berufsbildungszentrum wird somit weiterer Akteur des bundesweit sehr angesehenen saarländischen Umweltnetzwerkes und kann zukünftig sein ganzes handwerkliches und technisches Know-How im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung unter Beweis stellen und einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Das Berufsbildungszentrum Völklingen, die Saarstahl AG
und die AG der Dillinger Hüttenwerke kooperieren bei Feuerwehrausbildung

Die Saarstahl AG und die AG der Dillinger Hüttenwerke bieten erstmals in ihrer Geschichte jungen Menschen die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann/zur Werkfeuerwehrfrau für ihre Werkfeuerwehren an. Da der Arbeitsmarkt keine „fertigen“ Werkfeuerwehrleute bereithält und die 2015 novellierte Werkfeuerwehrverordnung neue Anforderungen an die Ausbildung stellt, entschieden die Saarhütten, den Nachwuchs in Zukunft selbst auszubilden. Gemeinsam mit dem Berufsbildungszentrum Völklingen ist es gelungen, eine entsprechende Landesfachklasse für die Ausbildung im Saarland zu etablieren. Die insgesamt 14 Azubis der beiden Saarhütten müssen daher nicht rund 200 Kilometer zur bisher nächstgelegenen Berufsschule ins hessische Rüsselsheim reisen, sondern werden ab 6. August im Rahmen der dualen Ausbildung in Völklingen unterrichtet. 1

„Diese neue Kooperation mit dem BBZ, mit dem wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, ist für uns ein echter Glücksfall“, erklärte Peter Schweda, Arbeitsdirektor von Dillinger und Saarstahl. „Unseren Azubis bleiben lange Fahrten erspart, für die Unternehmen entfällt eine zeitintensive Organisations- und Betreuungsarbeit und die Kosten reduzieren sich. Der standortnahe Unterricht macht den Beruf für Bewerber insgesamt attraktiver, zumal die Interessenten am BBZ hervorragende Bedingungen vorfinden.“ 

In der Tat überzeugt das BBZ Völklingen gleich auf mehreren Ebenen: Da die Schule bereits zahlreiche technische Ausbildungsberufe mit verwandten Lerninhalten anbietet sowie ein Berufliches Oberstufengymnasium (u.a. mit den Fachrichtungen Elektrotechnik, Metalltechnik und Biotechnologie) beheimatet, stehen wichtige Funktionsräume wie ein Chemie-, Biologie-, Physik- und ein Werkstoffprüflabor bereits zur Verfügung. Ebenso kann auf eine Metall- und Holzwerkstatt sowie ein Elektrolabor zurückgegriffen werden. „Aufgrund unserer vorhandenen Ausstattung fallen keine zusätzlichen Sachkosten an“, erläuterte Oberstudiendirektor Norbert Moy, Schulleiter des BBZ. Zudem war kein zusätzliches Lehrpersonal notwendig, da in der Abteilung 4 (Metallberufe und Gewerbeschule), in die der neue Ausbildungsberuf integriert wird, breitgefächertes fachliches Knowhow vorhanden ist. Insbesondere komplettieren ein Oberlöschmeister und zwei Hauptfeuerwehrmänner, die seit vielen Jahren in dieser Abteilung unterrichten, die fundierte schulische Ausbildung zum/zur Werkfeuerwehrmann/-frau. Alle haben bereits zahlreiche Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule absolviert, weisen eine entsprechende Expertise auf und gewährleisten eine ausreichende Anzahl an Lehrerstunden.

Nach der Erteilung der Befähigungsbescheinigungen Ende 2017 durch die IHK und der anschließenden Kontaktaufnahme mit dem Ministerium für Bildung und Kultur verlief dann die Zusammenarbeit aller Partner derart konstruktiv, dass bereits zum Ausbildungsjahr 2018/19 die neue und im Saarland einzige Landesfach-klasse für die Feuerwehrausbildung ihren Lehrbetrieb aufnehmen kann.2

Der offizielle Startschuss für die Kooperation fiel schon am 13.06.2018 mit einem gemeinsamen Pressetermin auf dem Schulgelände. Neben der Schulleitung des BBZ Völklingens, Herr Oberstudiendirektor Moy und Herr Studiendirektor Schmitt, waren als Vertreter der Saarstahl AG Herr Wendler (Ausbildungsleiter), Herr Hüttel-Gier (Ausbildungsleiter Technik), Herr Philippi (Abteilung Sicherheit und Gesundheit), Herr Dörr (Werkfeuerwehr), Frau Jungmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Frau Engel (Abteilung Kommunikation)  anwesend. Die AG der Dillinger Hüttenwerke wurde vertreten durch Herrn Sämann (Abteilung Soziales und Gesundheit / Werkschutz und Werkfeuerwehr) und Herrn Minor (Werkfeuerwehr). Ebenso waren Herr Groß und Herr Bös vom Ministerium für Bildung und Kultur als Gäste vor Ort. Vom Regionalverband Saarbücken als Schulträger waren Herr Wiesen und Herr Jungmann zugegen.
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Hoher Besuch am BBZ Völklingen
Der Ministerpräsident folgt dem Brief
einer Schülergruppe

 „Ich gehe auch dorthin, wo es wehtut“ – so ungefähr klang der Wortlaut in einem Interview, der die Schülerinnen und Schüler des G-Kurses 12 dazu bewog, einen Brief an den Ministerpräsidenten Tobias Hans zu verfassen.
Die Antwort folgte innerhalb weniger Wochen und das Resultat war der 1½ stündige Besuch des Ministerpräsidenten am Mittwoch, dem 30. Mai im Berufsbildungszentrum (BBZ) Völklingen.
Die Schülerinnen und Schüler bereiteten dabei eine Fragestunde vor und drei von ihnen übernahmen die Moderation. Hans setzte sich zwischen die Moderatoren und beantwortete sehr direkt und ausführlich alle Fragen sowohl der Moderatoren als auch des Schülerplenums.

1Die Fragen reichten von den Aufgaben des saarländischen Regierungschefs über die Unterstützung von Schülern mit schlechten Abschlüssen, die beruflichen Perspektiven der Jugendlichen bis hin zu der saarländischen Verkehrsinfrastruktur, den Dieselfahrverboten, der Problematik von Cattenom oder den Möglichkeiten im Tourismus für das Saarland.
Des Weiteren galt das Interesse der Zukunft der Oberstufengymnasien vor dem Hintergrund der gemeinsamen Oberstufe der Gemeinschaftsschulen und vor allem der Entwicklung der eigenen Schule.
Der Ministerpräsident sicherte in vielen Bereichen seine Unterstützung zu; er wolle etwas für die berufliche Bildung tun, für die Oberstufengymnasien als wichtigen Übergang zu Hochschulen, aber auch zu beruflichen Ausbildungen.

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